Sonderausstellung "Verehrt und gejagt"

Inszenierungen der Tiere seit der Steinzeit

Veröffentlicht am 22.12.2021

Ob gewaltiges Mammut, pfeilschnelle Gazelle oder winzige Fliegenlarve, Tiere dienen seit der Altsteinzeit als Modelle für Bilder und Skulpturen. Die Ausstellung «verehrt und gejagt» gibt Einblick in die Vielfalt der ur- und frühgeschichtlichen Tierdarstellungen und zeigt auf, wie sich der Umgang mit den Tieren wandelt. Zu sehen sind Funde aus der Schweiz und dem umliegenden Ausland, von der Steinzeit bis zum frühen Mittelalter.
In der Art der Darstellung spiegelt sich das wechselvolle Verhältnis des Menschen zum Tier. Lebenswichtige Nahrung, Gottheit, Arbeitskraft oder Weggefährte – über die Jahrtausende ist es einem steten Wandel unterworfen. Manchmal stellen Tiere eine unkontrollierbare Bedrohung dar, dann wieder verkörpern sie Reichtum und Wohlergehen. Mal ist der Mensch der Gejagte, mal das Tier, und oft profitieren beide Seiten von einer Allianz.
Kinder im Primarschulalter entdecken die Ausstellung auf einem Rätseltrail. An abwechslungsreichen Mitmachstationen kommen sie dem Geheimnis des Löwen Leo auf die Spur.

Die Sonderausstellung wird vom 30. Januar 2022 bis 19. Juni 2022 im Museum für Urgeschichten, Zug, gezeigt.
 

 

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