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Sammelplatz - Öffentlichkeitsarbeit

Hegen und Pflegen ist die Saat – Jagen die Ernte

Die Jagdgesellschaft Altishofen (LU) machte mit diesem Leitsatz Öffentlichkeitsarbeit. 132 Schülerinnen und Schülern wurden Jagd und Wild näher gebracht und rund 170 Wald- und Landbesitzer, Mitglieder der Behörden und Vertreter der Nachbarreviere zum Nachtessen und gemütlichen Beisammensein eingeladen.

Josef Kaufmann: «Es geht uns vor allem um eine gute Zusammenarbeit».

Da staunten die Kleinsten, als Franz Hodel von Fuchs, Marder und Co. erzählte.

Unterricht im Walde mit Jagdleiter Peter Erni.

27.07.10 | «Es ist Zufall, dass der Tag der Öffentlichkeitsarbeit, den wir ein Mal pro Jagdpachtperiode durchführen, mit dem UNO-Jahr der Biodiversität zusammenfällt. Das Wort bedeutet die Vielfalt des Lebens, will heissen der Ökosysteme, der Arten und der Gene.


Uns geht es um die Zusammenarbeit auf allen Stufen. Ein grosses Anliegen ist uns, der heranwachsenden Jugend die Zusammenhänge von Wild, Wald und Jagd aufzuzeigen und Verständnis zu wecken. Den Waldbesitzern und Landwirten wollen wir mit einem feinen Nachtessen und gemütlichem Beisammensein Dank sagen für die gute Zusammenarbeit in der vergangenen Pachtperiode und Goodwill schaffen für die bereits begonnene», sagte Josef Kaufmann, Aktuar und PR-Verantwortlicher der JG Altishofen.


Bereits waren Schülerinnen und Schüler mit Lehr- und Begleitpersonen unterwegs. Obwohl das Wetter an diesem Freitagmorgen, 18. Juni, nicht einladend war, herrschte eine aufgeräumte Stimmung.


Viel Interessantes gab es zu sehen und zu hören. Der Inhalt des Lernwagens von Revierjagd Luzern mit Tierpräparaten gab besten Anschauungsunterricht. Wie gejagt wird und die Hunde als Jagdhelfer eingesetzt werden war ein weiteres Thema. Beim Ausarbeiten einer Schweissfährte nach Wildunfall staunten die Kinder.


Und nachdem auch die Wettbewerbsfragen gelöst waren – der Sieger/die Siegerin pro Klasse ist zu einem Jagdtag eingeladen – meinte Samuel (1. Klasse): «Am besten haben mir die Hunde gefallen. Vielleicht werde ich auch einmal Jäger». Jolande Hauri, Begleitperson bei den Kindergärtnern: «Ich bin erstaunt von der Arbeit mit den Hunden auf der Schweissfährte.


Auch beeindruckt mich die Ethik der Jäger im Umgang mit Wild beim Bejagen und bei der Hege. Die Organisation und Präsentation des Lernparcours ist hervorragend».


Das Revier Altishofen umfasst 835 ha, davon 320 ha Wald. Zwölf Jäger (10 Pächter, 1 Jagdaufseher, 1 Dauergast) üben das Weidwerk aus. Obmann ist Anton Hügi, Jagdleiter Peter Erni, Aktuar Josef Kaufmann, Jagdaufseher Franz Hodel.


Bildbericht: Hermann Büttiker

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Ausgabe 09/2010

 

 

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