Bündner Jagd: Erste Bilanz

· November 15, 2013

Die Bündner Hochjagd 2013 ist seit 29. September zu Ende. Trotz schwierigem Start war sie ein Erfolg, so die erste Bilanz von Jagdinspektor Georg Brosi.

Hirsch in Graubünden«In Anbetracht des anfänglich ungünstigen Jagdwetters ist die Hochjagd überraschend gut gelaufen», zeigte sich Jagdinspektor Georg Brosi in einer ersten Einschätzung zufrieden. Definitive Abschusszahlen werden jedoch erst später feststehen. Immerhin eine konkrete Abschusszahl konnte Brosi bereits verraten: Auf der diesjährigen Bündner Hochjagd wurden 14 Wildschweine geschossen, alle in der Mesolcina. Über den ganzen Kanton gesehen ist die Gämswildjagd am besten ausgefallen. «Immerhin besser als letztes Jahr» verlief die Hirschwildjagd, und «eher schwach» war gemäss Brosi die Rehwildjagd.

Wetter liess Tiere höher steigen

In punkto Wetter hätte die erste Jagdwoche für die Weidmänner und -frauen deutlich besser ausfallen können. Viel Sonne und warme Temperaturen liessen das Wild in die Höhe steigen. In der zweiten und dritten Woche jedoch wurden die Bedingungen für die Jagd wiederum besser, auch dank der sinkenden Schneefallgrenze, welche das Wild wieder in Richtung Tal trieb. Das für die Jäger teils zu schöne Wetter hat laut Brosi aber offenbar dazu beigetragen, dass es heuer kaum zu Jagdunfällen kam. Wie der kantonale Jagdinspektor sagte, ist lediglich ein Jäger bei einem Absturz in Davos leicht verletzt worden. 5500 Jäger und 100 Jägerinnen beteiligten sich in diesem Jahr an der Bündner Hochjagd. Jedoch ist die Patentjagd im Kanton noch keineswegs vorbei. Am 1. Oktober begann die Niederjagd, welche bis Ende November andauern wird.

Die definitiven Abschusszahlen werden zum einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Foto: Markus P. Stähli
Quelle: Südostschweiz

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