Bergeller Jäger in «DOK»-Serie

· Juli 13, 2016

DOK-Serie: Wir sind die Schweiz Folge 5 Stefano Zarucchi ist Staumauerwärter fürs EWZ im Bergell 2016 Copyright: SRF NO SALES NO ARCHIVES Die Veröffentlichung im Zusammenhang mit Hinweisen auf die Programme von Schweizer Radio und Fernsehen ist honorarfrei  und muss mit dem Quellenhinweis erfolgen. Jede weitere Verwendung ist honorarpflichtig, insbesondere auch der Wiederverkauf. Das Copyright bleibt bei Media Relations SRF. Wir bitten um Belegexemplare. Bei missbräuchlicher Verwendung behält sich das Schweizer Radio und Fernsehen zivil- und strafrechtliche Schritte vor.

Die Schweiz ist ein Land, in dem man gerne lebt, ein Land, in dem praktisch alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. SRF begleitet 20 dieser Menschen einen Tag durch ihr ganz persönliches Leben: in der «DOK»-Serie «Wir sind die Schweiz». Wie, wo und mit wem leben sie, wie sieht ihr normaler Tagesablauf aus, wofür setzen sie sich ein und was beschäftigt sie? Folge 5 – sie wird am 10. August 2016 um 20.05 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt – porträtiert unter anderen den Bergeller Jäger Stefano Zarucchi.

SRF hat 20 ganz normale Personen einen Tag lang durch ihr Leben begleitet, vom Moment an, in dem sie zu unterschiedlichsten Zeiten am Morgen aufstehen, bis sie zu ebenso unterschiedlichen Zeiten am Abend wieder die Augen schliessen. Die «DOK»-Serie wurde über die Sommermonate gedreht. In jeder Folge kommen vier dieser Menschen zu Wort und geben einen erstaunlichen Einblick in die heutige Schweiz und ist gleichzeitig ein Panoptikum der modernen Gesellschaft, deren Reiz und Kraft und Identität gerade in dieser Unterschiedlichkeit liegt.

Es sind Frauen und Männer, Schweizerinnen und Ausländer, ältere Menschen und jüngere, solche, die auf dem Land leben und in der Stadt in verschiedenen Regionen der Schweiz. Menschen jedenfalls, die alle zusammen und jeder für sich viel dazu beitragen, dass das öffentliche Leben und das Zusammenleben gut funktionieren. Sie alle haben ihren Arbeitsrhythmus und ihr privates Leben, ihre Freuden und Sorgen, Wünsche und Pläne, für sich und ihr nahes Umfeld, aber auch für das ganze Land. Sie arbeiten im Hintergrund, doch bilden sie einen wichtigen Teil der Schweizer Identität, auch wenn sie keine Zeitungsartikel füllen, die Öffentlichkeit sie nicht bewusst wahrnimmt und nur ihr privates Umfeld ihre Namen kennt.

Folge 5 porträtiert unter anderen den Bergeller Jäger Stefano Zarucchi. Der 41-jährige Stefano lebt mit seiner Frau und seinen zwei kleinen Buben in St. Moritz, aber eigentlich kommt er aus dem Bergell und dorthin zieht es ihn auch wieder zurück. Der frühere Pöstler hat bei den Zürcher Elektrizitätswerken, dem EWZ, eine Anstellung gefunden. Das EWZ betreibt im Bergell den Albigna-Stausee mit grossen Wasserkraftanlagen und versorgt damit die Stadt Zürich mit Strom. Zudem ist es einer der grössten Arbeitgeber im Tal. Zusammen mit seinen zwei Kollegen muss Stefano die Stauwerk-Anlage warten und kontrollieren, das bedeutet viel Arbeit im Freien. Stefano liebt die Natur. Am liebsten verbringt er Zeit in seinem Maiensäss gleich unten im Tal. Dort werkelt, baut Wege oder frönt seiner grossen Leidenschaft, der Jagd. Während 21 Tagen im Jahr geht er mit seinem Vater und seinem Bruder jagen, eine Familientradition, die er gerne an seine Söhne weitergeben möchte.

Text und Foto: SRF

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