Login für Jäger Prime: Wechsel von Abo- auf Kundennummer

 

Seit letztem Jahr haben die Abonnentinnen und Abonnenten von JAGD&NATUR exklusiven Zugang zum Video-on-Demand-Portal Jäger Prime. Dieses bietet eine reiche Sammlung an Jagdfilmen zu den Themen Jagd im Revier, Jagdtechniken, Jagd im Ausland sowie Jagd und Gesellschaft. Die Filme lassen sich problemlos auf Smart-TVs, Tablets, PCs oder Smartphones anschauen.

Aus technischen Gründen musste das Login für den beliebten TV-Kanal Jäger Prime von der Abonummer auf die Kundennummer umgestellt werden. Sie finden Ihre Kundennummer oberhalb Ihrer Adresse auf der Heft-Verpackung (s. Bild). Selbstverständlich ist Jäger Prime auch weiterhin für alle Abonnentinnen und Abonnenten kostenlos.

www.jaegerprime.ch

330 Jäger beim Jägerbiathlon in Ridnaun

Ridnaun zeigte sich am Samstag (1. Februar) von seiner schönsten Seite, als sich rund 330 Jägerinnen und Jäger aus dem gesamten Alpenraum beim 21. Jägerbiathlon ein Stelldichein gaben.

330 Jägerinnen und Jäger tummelten sich am Samstag im Biathlonzentrum in Ridnaun, um die besten Biathleten ihrer Zunft zu küren. Aus dem gesamten Alpenraum – aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem oberitalienischen Raum – waren Waidleute aus über 40 Jagdrevieren vertreten. Während sich die einen akribisch auf diesen Tag vorbereiten, um im Kampf um die Medaillen ganz vorne mit dabei zu sein, nehmen es die anderen gelassen und haben ihren Spass.

Absolviert werden mussten drei Runden zu je 1,5 km, unterbrochen von zwei Schießeinlagen. Mit Gewehren des Kalibers 22 Einzellader wurden jeweils fünf Schüsse liegend bzw. stehend am Stock angestrichen auf die grosse Biathlonscheibe (Durchmesser 11,5 cm) auf einer Distanz von 50 m abgegeben. Der Tagessieg bei den Damen war eine rein deutsche Angelegenheit; ihn trugen Barbara Moser aus Grainau (Jägerinnen 1) und Lena Dreher aus Dürbheim (Jägerinnen 2) davon.

Bei den Herren war in der Kategorie Jäger 5 Hausherr Heinrich Schölzhorn vom Jagdrevier nicht zu schlagen. Weitere Kategoriensiege gab es für Michael Dietl aus Latsch (Jäger 4), Filippo Obwegs aus Enneberg (Jäger 3) und Aaron Hofer aus Sterzing (Jäger 1). Die absolut schnellste Zeit des Tages erzielte Marco Gaiardo aus San Tomaso Agordino in Belluno, der damit auch den Sieg in der Kategorie Jäger 2 holte.

Ein voller Erfolg war auch die anschliessende Ciaspolata, die im Vorjahr anlässlich der 20. Jubiläumsausgabe des Jägerbiathlon erstmals ausgetragen wurde. Der Mittelzeit am nächsten kam auf dem Rundkurs von 500 m, der mit zwei Schiesseinlagen dreimal absolviert werden musste, Claudia Pitour von der Jägerschaft Stubai, die sich gegen 90 Konkurrenten durchsetzen konnte.
Den Sieg in der Revierwertung sicherte sich Antholz vor Aldein und den Bayerischen Staatsforsten; das gastgebende Jagdrevier Ridnaun belegte den 4. Platz.

Bei der anschliessenden Siegerehrung im Kulturhaus von Ridnaun wurden unter allen Teilnehmern wertvolle Sachpreise verlost.
Über die hohe Teilnehmerzahl erfreut zeigten sich die Organisatoren vom Jagdrevier Ridnaun. «Dass der Jägerbiathlon auch nach 21 Ausgaben einen so grossen Zuspruch erfährt, ist für uns natürlich Bestätigung und Motivation zugleich», so die Organisatoren. «Unser Dank gilt allen freiwilligen Helfern und Sponsoren, die den Jägerbiathlon wieder zu einem geselligen Fest im Schnee werden liessen.»

Fotos und alle Ergebnisse vom 21. Jägerbiathlon finden Sie auf www.jaegerbiathlon.it.

Rehkitz-Rettung mit Drohnen: Crowdfunding-Aktion

Nach ersten sehr erfolgreichen Pilotprojekten will RevierJagd St.Gallen mit einer Crowdfunding-Aktion Mittel beschaffen, um die Drohnenrettung bereits in diesem Frühsommer in der Fläche zu garantieren. Auf der Crowdfunding-Plattform lokalhelden.ch wird das Projekt präsentiert, gleichzeitig können dort auch Spendenzusagen gemacht werden.

Peter Weigelt, Präsident RevierJagd SG

In der Schweiz werden jedes Jahr immer noch Tausende Rehkitze vermäht. Die im hohen Gras versteckten Jungtiere haben noch keinen Fluchtinstinkt und sind damit den immer grösseren und schnelleren Mähmaschinen der modernen Landwirtschaft hilflos ausgeliefert. Die Folge ist grösstes Tierleid, sterben die Rehkitze doch oft erst nach qualvollem Todeskampf mit abgetrennten Läufen oder schwersten Schnittverletzungen.
Wohl bemüht sich die Jägerschaft seit jeher, mit Verblendaktionen möglichst viele Rehkitze zu retten. Doch trotz grossem Einsatz können längst nicht alle Jungtiere gefunden werden. Dank neuester Technologie mit Drohnen und Wärmebildkameras bietet sich nun die Möglichkeit, die Suchaktionen massiv zu verbessern. Pilotprojekte in den vergangenen drei Jahren haben den Erfolg der Methode bestätigt, weshalb der Drohneneinsatz im Kanton St. Gallen nun flächendeckend eingeführt werden soll.

Crowdfunding-Aktion als Starthilfe
Über eine breit angelegte Sammelaktion auf der Crowdfunding-Plattform von Raiffeisen, www.lokalhelden.ch/rehkitz-rettung-mit-drohnen, sollen die finanziellen Mittel zusammengetragen werden, damit Drohnen mit Wärmebildkameras beschafft werden können. In einem Ausbildungskurs werden dann im Frühjahr 2020 Drohnenpiloten und Jagdgesellschaften in der Handhabung der Technik und der Organisation der Kitzrettung aus der Luft ausgebildet. Ziel ist es, bis zur Setzzeit im Mai/Juni mindestens zehn Drohnenteams verfügbar zu haben. Damit wäre es vorerst möglich, in rund dreissig St. Galler Jagdrevieren die Kitzrettung aus der Luft umzusetzen und damit einen bedeutenden Beitrag gegen unnötiges Tierleid zu leisten. Eine vollständig ausgerüstete Drohne kostet rund 6000 Franken. Der ehrenamtliche Einsatz der Jägerinnen und Jäger beläuft sich pro Revier auf weit über hundert Einsatzstunden, die in der Regel sehr früh am Morgen geleistet werden.

Da der Kanton St.Gallen über 144 Jagdreviere verfügt und rund 120 davon relevant für das Thema «Rehkitz-Rettung» sind, kann die laufende Aktion nur ein Anfang sein. Weil die moderne Technik aber zuerst akzeptiert und beherrscht werden muss, erachtet RevierJagd St. Gallen einen schrittweisen Einstieg als sinnvoll. Zudem baut die St. Galler Jägerschaft auch auf die Zusammenarbeit mit privaten Drohnenpiloten sowie dem Verein Kitzrettung Schweiz, mit dem auch die Ausbildungsgänge koordiniert werden.

Weitere Infos unter: https://www.lokalhelden.ch/rehkitz-rettung-mit-drohnen

Das neue Jagdgesetz nützt Tier, Natur und Mensch

Das neue Jagdgesetz schafft klare Regeln für die Regulation geschützter Arten durch die Wildhüter der Kantone und erhöht dadurch die Sicherheit für Tier, Natur und Mensch. Es fördert zudem die Artenvielfalt auch dank Bundesunterstützung für natürliche Lebensräume von Wildtieren. JagdSchweiz, der Schweizerische Bauernverband, die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete und zahlreiche weitere Organisationen und Institutionen unterstützen die Anpassungen im neuen Gesetz.

«Der Widerstand gegen das neue Jagdrecht ist aus unserer Sicht unbegründet». Mit diesen klaren Worten kommentiert Anton Merkle, Präsident von JagdSchweiz, das heute eingereichte Referendum gegen das Jagdgesetz, welches das Parlament nach intensiven Diskussionen am 27. September 2019 verabschiedet hatte. Für JagdSchweiz, den Schweizerischen Bauernverband (SBV), die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) und für zahlreiche weitere Organisationen und Institutionen ist das neue Gesetz fortschrittlich und auch auf künftige Anforderungen ausgerichtet, weil es den Natur- und Tierschutz stärkt.

Die fachgerechte Nachsuche auf verletzte Tiere wird neu zur Pflicht. Die überregionalen Wildtierkorridore werden im revidierten Gesetz festgeschrieben, was sowohl die Wanderbewegung von Wildtieren sicherer macht wie auch mögliche Schäden für Land- wie Forstbesitzer reduziert.

Schliesslich ermöglicht das Gesetz finanzielle Unterstützung für Arten- und Lebensraumförderung in Wildtierschutzgebieten und Wasser- sowie Zugvogelreservaten. Der Bund kann den Kantonen zusätzlich zu den heute ausbezahlten 2,5 Millionen Franken pro Jahr neu bis zu 2 Millionen Franken für Schutzmassnahmen und die Aufsicht in den Schutzgebieten gewähren.

Das neue Jagdgesetz erhöht die Kompetenzen der Kantone, bringt mehr Spielraum für die jagdliche Nutzung und regelt den Umgang mit konfliktverursachenden Arten besser. «Es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dass die Kantone ihren Schutzgedanken auch in Zukunft verfolgen und wenn nötig jagdbaren Arten von der Jagd ausnehmen werden, wenn ihr Bestand als zu gering beurteilt wird,» gibt sich Anton Merkle zuversichtlich In seinen Augen bildet das revidierte Jagdgesetz eine zeitgemässe Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit unseren Wildtieren.

Dass das über 40 Jahre alte Gesetz angepasst werden musste, war lange schon offensichtlich. Die Bestände geschützter Arten, insbesondere bei Wolf, Biber oder Kormoranen haben sich in den letzten Jahren stark vermehrt, was immer öfter zu Konflikten mit Landwirtschaft und Fischerei geführt hat. Selbstverständlich dürfen die Bestände der Wildtiere aber auch im neuen Gesetz nicht gefährdet werden, ganz im Gegenteil: Natur- und Tierschutz werden darin gestärkt.

Aarauer Naturfilmtage im Januar 2020

Am Samstag, 18. und Sonntag 19. Januar 2020 finden über 25 der besten Natur-, Tier- und Umweltfilme des letzten Jahres den Weg ins Naturama Aargau.

Jedes Jahr kommen viele kleine und grosse Besucher/innen und schauen sich die über 25 ausgewählten Filme in 3 Projektionssälen an, diskutieren miteinander und geniessen die Festivalatmosphäre.

Von Tieren erzählen die Filme von NaturVision immer noch. Aber längst sind nicht mehr die klassischen Tierfilme im Fokus der Naturfilmszene, sondern ökologische Zusammenhänge, Nahrungsnetze und natürlich die grossen Umweltthemen der Zeit: Ernährungszukunft, Müllberge und die Klimaveränderung beschäftigen auch die Filmemacher/innen.

Dabei werden immer öfter auch Lösungen und nicht nur die Probleme behandelt, die wir Menschen uns und dem Planeten aufhalsen. Das macht Hoffnung.

Samstag 18. & Sonntag 19. Januar 2020, im Naturama Aargau, Feerstrasse 17, 5000 Aarau

» Programm zum Download

Foto: © NaturVision

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