Aargauer Querulanten machen weiter

· Juli 26, 2012

Der «Verein zum Schutz der bedrohten Wildtiere» unter dem Präsidenten Peter Suter aus Kölliken lässt nicht locker. Trotz der im November mit über 67 Prozent Nein erneut deutlich abgelehnten Volksinitiative für ein Verbot der Treibjagd «zeigen sich die Mitglieder motiviert, weiterzukämpfen», wie sie der Tageszeitung AZ anvertrauten.

Aargauer Querulanten machen weiterDer Verein hatte schon früher jagdfeindliche Initiativen in den Kantonen Aargau und Solothurn an die Urne gebracht und sich durch einen ausgesprochen gehässigen und destruktiven Kampagnenstil aus- gezeichnet.

«Nach Analyse des Abstimmungskampfes – so berichtet die «Aargauer Zeitung» am 23. Juni – sei der Verein an seiner Versammlung zum Schluss gekommen, man wolle «der finanziell und personell mächtigen Jägerschaft die Stirn bieten», wie Präsident Suter schreibt. Das Leiden der Wildtiere, speziell der Rehe, sei so offensichtlich, dass es nicht in alle Zukunft so weitergehen könne. Neu in den Vorstand wurde die als «Tierschützerin» bezeichnete Wanda Baumgartner aus Ennetbaden aufgenommen. Für zehnjährige Mitgliedschaft im Vorstand erhielt eine weitere Tierschützerin einen Blumenstrauss. Von irgendwie gearteten positiven Aktionen oder Massnahmen für die Biodiversität und die Verbesserung der Lebensräume wurde einmal mehr nichts bekannt. Es ist Suters erklärtes Ziel, die Jägerschaft weiterhin «in Trab zu halten », lies: die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger durch neue Initiativen zu belästigen und finanziell zu belasten. Demokratie hat eben einen Preis.

Autor: Karl Lüönd

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